Neues Jahr

Die Neujahrsfeier finden in Russland in der Nacht vom 31. Dezember auf 1. Januar statt. Das ist einer der Hauptfeste im Land. Die Neujahrsferien dauern acht Tage. Die Vorbereitungen zu dieser Feier beginnen schon im November-Dezember: die Schaufenster werden mit Lichterketten geschmückt, auf den Plätzen werden feierlich geschmückte Fichten aufgestellt und im Stadtzentrum werden Festmärkte geöffnet. Das Wetter in der Neujahrsnacht ist in der Regel schneeig und frostig. Fast alle Läden sind während den Neujahrsferien offen und die Parks sind für Volksbelustigungen bereit. Die Museen laden zum Beschauen der Expositionen ein. Vergessen Sie nicht, dass an diesen Tagen viele Touristen nach Moskau und St. Petersburg strömen. Deshalb planen Sie die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten vorher und am besten Vormittags.

Etwas Geschichte

Die Tradition Neujahr in Russland zu feiern ist über 300 Jahre alt. Der Imperator Peter I hat im Jahr 1699 vorgeschlagen Neujahr in der Nacht vom 31. Dezember auf 1. Januar zu feiern. Früher begann die neue Kalenderperiode im September. In diesem Monat wurden Steuern und Ernte gesammelt. Gemäß dem Zarenerlass konnte das Volk innerhalb von 7 Tagen ab dem 1. Januar feiern, Häuser und Fichten mit Spielzeugen, Nüssen und Süßigkeiten schmücken. Alle feierliche Neueinführungen kamen aus den europäischen Ländern. In ähnlicher Weise wurde Neujahr mehrere Jahrhunderte lang bis zur Revolution im Jahr 1917 gefeiert. Diese Tradition wurde mehrere Dutzend Jahre nicht eingehalten und erst nach dem zweiten Weltkrieg wiederaufgelebt.

Der Heilige Nikolaus vs Väterchen Frost

Zu den Symbolen des russischen Neujahrs gehören Väterchen Frost und seine Enkeling und Helferin Schneeflöckchen. Die Gestalt des guten Alten, der Winterherrscher war, kam aus Europa, und wurde auf andere Art und Weise verändert und angepasst. Zum Beispiel, ist der Pelzmantel des westlichen Heiligen Nikolaus rot und des Väterchen Frost silbern oder blau. Der Heilige Nikolaus trägt Brillen, sein Bart ist mittellang und lockig und der Bart von Väterchen Frost ist land und nicht lockig. Der ausländische Alte benutze zum Reisen einen Schlitten mit Renntieren und der Väterchen Frost geht zu Fuß oder kommt auf einem Pferdeschlitten (Dreigespann).

Traditionen heute

Laut dem russischen Sprichwort, wie man das Neujahr trifft, so wird das Leben während des Jahres. Deshalb wird satt, reich und lustig gefeiert. In den Häusern werden Tannenbäume geschmückt, im Taschenbuch nachgeblättert in der Suche nach Neujahrsrezepten. Zu den traditionellen Gerichten auf dem feierlich gedeckten Tisch gehören: Oliviersalat (klein geschnittenes gekochtes Gemüse mit Majonäse), Hering unter dem Pelzmantel (Vorspeise aus Salzhering und Gemüse), Sulze (Geleespeise aus Rinderbouillon mit Fleisch und Gemüse). Auf jedem feierlich gedeckten Tisch stehen unbedingt Champagnerwein und Mandarinen. Das ist auch eine Tradition, die in der sowjetischen Epoche entstand. Für die meisten Russen ist Neujahr ein Familienfest. Deshalb versammeln sich die Familienangehörigen am Festvorabend zu Hause an einem Tisch. Trotzdem gehen die jungen Leute gerne in der Stadt spazieren um den festlichen Salut zu beobachten und an den Volksbelustigungen teilzunehmen. Um Mitternacht zeigen im Fernsehen die traditionelle Neujahrsansprache des Präsidenten und das Glockenspiel. Die Turmuhr ist die Hauptuhr des Landes und befindet sich im Kreml auf dem Spassker Turm. Danach folgt ein großartiger Salut. In die Luft fliegen auch Champagner-Flaschenpropfen - das Neue Jahr ist gekommen!

 

Ereignisse

ZEITEN UND EPOCHEN
'Purpurrote Segel'
'Archstoyanie'
Festival „Oper in Chersones“
Festival 'Spasser Turm'
Ostern
Maslenitsa or Cheesefare Week, a Russian carnival: 7 days of eating and merrymaking
Festival 'Lichtkreis'
Elbrus
Ich möchte aber in den Himmel'
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