Festival 'Lichtkreis'

Wenn Sie in Moskau leben müssen Sie wenigsten ein Mal das Festival „Lichtkreis” besucht haben. Dieses Festival wird jeden Herbst unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Sport und Tourismus der Stadt Moskau veranstaltet. Auf die berühmtesten Gebäude Moskaus (Bolschoy Theater, das Hauptgebäude der Moskauer staatlichen Universität, Pavillons im WDNH-Park und Architekturensembles der Parks) werden Lichtbilder und Zeichentrickfilme projiziert. Im Jahr 2015 wurde das Festival „Lichtkreis” ins Guinness-Buch der Rekorde in der Kategorie „Die größte Videoprojektion” eingetragen. Im nächsten Jahr haben über 212 000 Zuschauer das Festival besucht (Information von der Webseite genommen).

Das Festival „Lichtkreis” ist eine farbenreiche, ungewöhnliche und vielfältige Veranstaltung. Seine Objekte werden Nachts geöffnet. Deshalb ist es besonders toll diese in den Moskauer Parks zu beobachten, wo die Veranstalter nicht nur eine Lichtshow zeigen, sondern leuchtende Skulpturen aufstellen. Zum Beispiel, in November 2015 konnten die Besucher des Parks „Tsaritzino” im Rahmen des Festivals Skulpturen zum Thema „Liebe” bewundern. Die eine davon war besonders beliebt. Das waren Metallgerüste eines Mannes und einer Frau, die mit dem Rücken zueinander sitzen. Und im Inneren waren leuchtende kleine Figuren eines Jungen und eines Mädchens, die einander an den Händen halten.

Im Herbst 2016 konnte man auf den Toren des Parks „Tsaritzino” ein Zeichentrickfilm anschauen und auf der Fassade der Moskauer staatlichen Universität wurde ein kurzer Überblick über die Geschichte Russland in Lichtbildern gezeigt: von den sowjetischen roten Sternen bis zu den heutigen Moskauer Festivals. Ein wesentlicher Teil der Zuschauer versammelte sich vor dem Bolschoy Theater. Jedes Jahr ist dies die beliebteste Plattform des Festivals „Lichtkreis”. Auf der Fassade des Theaters wurden abstrakte Bilder gezeigt, die die Geschicklichkeit der Lichttechniker demonstrierten. Das waren die ihre Standorte wechselnden Säulen, Gebäudefenster, die sich an der Wand bewegten. Danach verwandelten sich die Säulen in Bäume mit sich darauf befindenden Rosen. Zwischen den Bäumen spazierte Karmen (Heldin eines berühmten Opernstücks von Georges Bizet) und danach begann ein Sturm: die Wellen überspülten den Platz, auf der Fassade des Gebäudes blitzte es. Am Ende wartete auf die Zuschauer eine Überraschung: Zerstörung und Wiederaufbau des Bolschoy Theaters. Die Zuschauer klatschten in die Hände.

„Die Wunder des Videomappings (das ist eine Kunst 3D-Bilder auf physische Objekte zu projizieren) werden mit jedem Jahr beeindrückender”, - bemerken die Journalisten.

Jedes Jahr kommen zum Festival die Videomapping-Meister aus verschiedenen Ländern: China, Spanien, Deutschland, Frankreich, Großbritanien. Sie geben zu, dass das russische Festival des Lichts und der Lichttechnik einer der größten und vielseitigsten in der Welt ist. Teilweise dank diesem Festival - und auch dank anderen Straßenfestivals „Moskauer Saisons”, „Weihnachtsreise” (das Festival Moskauer Art-Plattformen, das den Winterfesten gewidmet ist), „Zeiten und Epochen” (eine der Geschichte des alten Russlands gewidmete Veranstaltung), „Spassker Turm” (das Festival der Militärorchester) - verbinden die Ausländer Moskau nicht nur mit dem Puschkin-Museum, Rotem Platz und Tretjakow-Galerie.

Im Jahr 2017 findet das Festival in Moskau am 25 und 26 November statt.

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