Vom Plus zum Minus

Oder wo kann man etwas Neues seinen Urlaub verbringen

Die Vielfalt der Reisemöglichkeiten in Russland wird manchmal zu einem Problem bei der Auswahl der nächsten Reiseroute. Tatsächlich ist es nicht so einfach in einem Land mit vier Klimazonen das Gewünschte aus einer großen Liste auszusuchen. Nur in Russland kann man den Unterschied zwischen dem subarktischen und subrtopischen Klima spüren, Sand- und Eiswüsten überwinden, Berge besteigen oder zum „Mittelpunkt der Erde“ herabsteigen, wie die Figuren von Jules Verne durch eine der ihnen gefallenen Höhlen. Dabei hat man eine große Auswahl an Transportmitteln und Ausrüstung. Und obwohl man sagt, dass „jeder nach seinem Geschmack“ - werden sich bei so einer Vielfalt unbedingt welche finden, die den gleichen Geschmack haben.

Zu Besuch in der Steppe

Eine 120 km lange Route bei +40 °С im Schatten ist schon alleine eine Herausforderung, besonders wenn sie durch die kahle Steppe unter brennender Sonne führt. Aber dies ist kein Hindernis für die Reisenden, denn 120 km von Astrachan entfernt liegt die Hauptstadt des mongolisch-tatarischen Staates der Goldenen Horde - die Stadt ¬Sarai-Batu, die im XIII. Jahrhundert von Batu Khan gegründet wurde. Es werden Exkursionen durch die alte Stadt organisiert und auf dem Gelände des Komplexes finden Festivals statt. Hier gibt es ein Museum unter freiem Himmel, stilisiertes Café und Souvenirläden. Der Audioführer, der vom Minarett mit Musikbegleitung über die Stadt erzählt, hilft auch in die historische Epoche einzutauchen.

Unkompliziertes Tracking

Für Tracking oder Wandertourismus passt ab besten die wunderschöne 17 km lange Route durch das Malsker Tal im Pskower Gebiet. Bei dieser Wanderung soll unbedingt ein Reiseführer dabei sein, der den Wanderern nicht nur die einzigartigen Pfade, sondern auch die örtlichen Sehenswürdigkeiten in verborgenen Wäldern zeigt und die Geschichte dieser Orte erzählt. Die Tour durch das Malsker Tal umfasst Querfeldwanderung auf schmalen Pfaden und steilen Abhängen, Überquerung von Flüssen ohne Brücken. Da die Landschaft relativ sumpfig ist, soll man unbedingt Gummistiefel oder andere wasserdichte Schuhe anziehen. Die Tracking-Stöcke werden auch sehr passend sein.

Die Tour durch das Malsker Tal umfasst Querfeldwanderung auf schmalen Pfaden und steilen Abhängen, Überquerung von Flüssen ohne Brücken. Da die Landschaft relativ sumpfig ist, soll man unbedingt Gummistiefel oder andere wasserdichte Schuhe anziehen. Die Tracking-Stöcke werden auch sehr passend sein.

Baltische Wunder

Eines der interessantesten und wunderschönsten Denkmäler der lebendigen Natur im Westen Russlands ist der nationale Park „Kurische Nehrung“ im Kaliningrader Gebiet. Entlang der schmalen, aber langen Sandnehrung, die die Kurische Bucht vom Baltischen Meer trennt, befinden sich ihre Sehenswürdigkeiten - der tanzende Wald aus ungewöhnlich gebogenen Kiefern und der Schwanensee, Efa- und Müller-Höhen auf Sanddünen, Vogelwarte „Fringilla“ und königlicher Nadelwald. Es ist besser diese Wanderrouten per Fahrzeuge (persönliche oder gemietete) zu befahren, da der Busverkehr hier, besonders im Winter, unregelmäßig ist.

Pracht des Nordens

Karelien ist reich an Flüssen und Seen. Eine der beliebtesten Reisearten in dieser Region ist das Kajakfahren. Auf den Routen der Flüsse Sjapsja und Schuja, durch den Wagatosee kann man die Vielfalt der karelischen Natur bewundern. Außerdem befindet sich auf dem Fluss Suna ein fast 11 Meter hoher Wasserfall Kiwatsch, der zurecht die Perle dieser Republik ist.

Abenteuer im Süden

Die Perle der Halbinsel Krim neben dem Meer sind die Krimsker Berge. Zu den meist besichtigen Orten gehören Schwalbennest (russ. Lastotschkino Gnesdo) auf dem Aurora-Felsen bei Jalta, Demerdschi bei Simferopol und Ei-Petri bei Alupka. Die Berge sind zum Besteigen da. Wenn man möchte, kann man umgekehrt in das Innere der Erde herabsteigen: Die sich in den Bergen befindenden Höhlen - Rote Höhle, Marmor-Höhle und Mammut-Höhle - zeigen den Touristen die Schönheit der unterirdischen Welt. Um sich auf eine solche Exkursion zu begeben, muss man keine Kletter- oder Forschungsfertigkeiten besitzen: man kann diese Orte als Teilnehmer einer Exkursionsgruppe besichtigen.

Springquellen betrachten

Es ist nicht so einfach das Springquellental auf Kamtschatka zu erreichen. Aber derjenige, der diesen Weg bewältigt, wird niemals die Pracht eines der größten Springquellenfelder der Welt vergessen können. Übrigens, gehört dieses Tal zu den Sieben Wundern Russlands. Neben den Springquellen gibt es hier Seen, Vulkane, Thermalplätze und Wasserfälle. Bei der Planung einer solchen Reise soll man berücksichtigen, dass der Zugang zu diesem Tal für Einzelreisende begrenzt ist. Aber man kann eine Exkursion bestellen und dieses Wunder aus dem Fenster eines Hubschraubers bewundern.

Bei der Planung einer Reise zum Springquellental soll man berücksichtigen, dass der Zugang zu diesem Tal für Einzelreisende begrenzt ist. Aber man kann eine Exkursion bestellen und dieses Wunder aus dem Fenster eines Hubschraubers bewundern

Zum Kältepol

Während der Winterreise ins Dorf Ojmjakon bekommt man eine Möglichkeit Nägel mit einer Banane oder einem Apfel einzuschlagen, Omul aus dem Eis des Flusses Indigirka herauszuholen, in einer Hirschkutsche zu fahren und am Überlebenskurs am kältesten Ort auf der Erde teilzunehmen. Dieser Ort wird nicht ohne Grund Kältepol genannt: im Winter sinkt die Temperatur bis zu -50ºС und das ist noch lange nicht die Grenze. Das sich 700 km von Jakutsk entfernt befindende Dorf kann man per Fahrzeuge auf der Kolymischen Straße oder „Straße auf Knochen“, die von den Gefangenen der Hauptverwaltung der Lager gebaut wurde.

Natürlich ist das touristische Potential der russischen Regionen durch diese Liste nicht begrenzt. Und eine Reise kann zu wenig sein, um alles was man möchte zu sehen. Aber, wie man so sagt, wird es einen Grund geben um noch einmal hierher zu kommen!

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